Empfänger sind bei Torantrieben unverzichtbar, besonders wenn man zusätzlich die Außenbeleuchtung einschalten oder ein Garagentor einer Fremdfirma öffnen will. Zu diesem Zweck bietet Hörmann Empfänger mit 1, 2 oder sogar 4 Kanälen an. Je nach Einsatzort und Torart stehen unterschiedliche Modelle zur Verfügung.
So ist der Empfänger HE1 mit der Frequenz von 868,3 Mhz für nahezu alle Hörmann Garagentorantriebe geeignet. Allerdings eignet er sich nur für trockene Räume. Er wird also in einem Steuerungsantrieb in Innenräumen verwendet. Für den Außenbereich eignen sich dagegen Empfänger, die aus witterungsbeständigen Materialien gefertigt wurden.
Damit die Empfänger genau das gewünschte Gerät steuern, müssen sie über den Handsender eingelernt werden. Dazu drückt man in der Regel die Programmiertaste des Empfängers, bis eine LED-Lampe anfängt zu blinken. Danach drückt man die Taste des Handsenders, die den Befehl ausführen soll ebenfalls für 1 Sekunde. Empfänger und Sender sollten dabei mindestens einen Meter voneinander entfernt sein. Für die Programmierung des zweiten Kanals muss die Programmiertaste am Empfänger zweimal kurz hintereinander gedrückt werden.
Auf der anderen Seite gibt es Empfänger, die man für die Aufrüstung auf die Hörmann-Frequenz benötigt. Damit wird es möglich, bereits vorhandene Hörmann-Handsender der Frequenz 868,3 Mhz zu benutzen. Der Vorteil dieser neuen Frequenz liegt darin, dass sie stabil und weniger störungsanfällig ist.
Schließlich bietet Hörmann auch potentialfreie Empfänger an, die sich mit Fremdantrieben oder anderen elektrischen Geräten kombinieren lassen. Eine Besonderheit sind Empfänger, mit denen sich gezielt Beleuchtungsanlagen steuern lassen. So zeichnet sich vor allem der Empfänger HES 24 von Hörmann aus, bei dem sich mit dem 1. Kanal die Beleuchtung einschalten lässt, während der 2. Kanal für das Ausschalten des Lichtes zuständig ist.
In einem Funk-Set sind Handsender und Empfänger für Torantriebe enthalten. Sie werden vorrangig dazu verwendet, vorhandene Antriebe auf die weniger störungsanfällige Hörmann-Frequenz von 868,3 Mhz umzurüsten. Dabei kann es sich entweder um ältere Antriebe des Herstellers handeln, die noch mit den Frequenzen 40,685 oder 26,975 Mhz bedient werden oder aber um Fremdfabrikate. Die beiden Handsender sind in erster Linie dafür zuständig, den Empfänger zu bedienen.
Die Ausgänge des Empfängers sind potentialfrei und daher auch für Fremdantriebe geeignet. Die beiden Handsender werden von Batterien betrieben, die im Lieferumfang enthalten sind. Die Codierung ist selbstlernend, das heißt, dass die Programmierung vom Nutzer individuell vorgenommen werden kann. Die Reichweite der Handsender beträgt bis zu 30 Metern. Dabei ist allerdings darauf zu achten, dass Materialien wie Beton oder auch Stromkabel und Sendemasten die Funkfrequenz negativ beeinträchtigen können. In modernen Fahrzeugen wird der Handsender auf die KFZ-Funktaste programmiert.
Da es eine Vielzahl unterschiedlicher Funk-Codierungen für die Handsender gibt, werden sie automatisch vor dem unberechtigten Zugriff von Dritten geschützt. Dank der detaillierten Bedienungsanleitung und den wertvollen Einbauhinweisen kann das Funk-Set schnell in Betrieb genommen werden. Der Handsender kann mit einer speziellen Befestigung an der Sonnenblende des Fahrzeugs oder sogar am Zigarettenanzünder untergebracht werden. Damit gestaltet sich die Einfahrt in die Garage besonders bequem und sicher.
Jeder Torantrieb benötigt einen Empfänger, um eine zuverlässige Bedienung zu gewährleisten. Die Empfänger von Hörmann unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Kanal-Anzahl. Zwischen einem und vier Kanälen lassen sich mit dem Empfänger steuern. Der Empfänger HE1 ist nahezu universal einsetzbar. Er besitzt eine Frequenz von 868,3 MHz. Sein Einsatz ist nur in trockenen Räumen gedacht. Für die Empfänger gibt es Handsender. Über diese lässt sich der Empfänger ansteuern. Jeder Kanal erhält darüber eine Zuweisung. Die Frequenz 868,3 MHz ist weniger störungsanfällig als andere Frequenzen.
Zur Steuerung von Fremdgeräten bietet Hörmann Empfänger, wie den HES 24. Mit diesem ist unter anderem die Beleuchtung steuerbar. Selbst ältere Antriebe mit einer geringeren Frequenz lassen sich mit dem Empfänger ansteuern. In den Funk-Sets sind Handsender und Empfänger enthalten. Batterien sind zusätzlich im Lieferumfang vorhanden. Die Decodierung der Handsender ist selbstlernend. Der Mini-2-Kanal-Empfänger ist ein Modell, das sich zum Aufrüsten anbietet.
Die verschiedenen Funk-Codierungen sind bei Hörmann automatisch vor dem Eingreifen Dritter geschützt. Die verschiedenen Empfänger sind im separaten Gehäuse mit Anschlussleitungen vorhanden. Es empfiehlt sich stets der Blick auf die Schutzart. Diese besagt, ob sich das Gerät für den Außen- oder Inneneinsatz eignet. Zudem gelten unterschiedliche Vorschriften für die Verwendung der Torantriebe im Steuerungsgehäuse. Die Handsender für die Empfänger lassen sich innerhalb kürzester Zeit codieren. Ihre Reichweite beträgt 30 Meter.