Hörmann Drehtorantrieb VersaMatic P

  • Gelenkarm-Antrieb für Torflügel bis 3 m u. Einbautiefe bis 36 cm
  • komplett mit Steuerung, Funkempfänger und Handsender
  • als Ausführung für 1- oder 2-flügelige Drehtore erhältlich
  • optional auch mit Warnleuchte u. Lichtschranke (Sicherheitskit)
Hörmann
ab 799,95 €

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Flügel:

Sicherheitskit:

Der VersaMatic P ist ein Einfahrtstorantrieb, der speziell für schwierigere... mehr

Beschreibung zu Hörmann Drehtorantrieb VersaMatic P

Der VersaMatic P ist ein Einfahrtstorantrieb, der speziell für schwierigere Einbausituationen vorgesehen ist. Dies betrifft vor allem Tore, deren Torflügel tief zwischen zwei großen gemauerten Torpfosten liegen. Beim VersaMatic sind mit bis zu 370 mm deutlich größere Einbautiefen zulässig als bei anderen handelsüblichen Drehtorantrieben. Die hier angebotene P-Version ist dabei für Torflügel bis zu einer Breite von 3000 mm und einem Gewicht von 300 kg geeignet. Der Antrieb ist komplett einbaufertig inkl. Motoreinheiten, Antriebssteuerung, Montagematerial und Handsender. Optional dazu ist ein Sicherheitskit, bestehend aus Lichtschranke und Signalleuchte, erhältlich.

Hörmann VersaMatic

Lieferumfang

  • VersaMatic P Torantrieb mit internem 5-Kanal-868-MHz-BiSecur-Funkempfänger
  • 1-flügelige Version mit einer Motoreinheit inkl. Steuerungsplatine
  • 2-flügelige Version mit zweiter Motoreinheit inkl. Motoranschlussplatine
  • 1 x Gelenkarm bei 1-flügeliger, 2 x Gelenkarm bei 2-flügeliger Version
  • 1 x Hörmann Handsender HSE 4, BiSecur, Struktur komplett schwarz
  • Beschlagset und Befestigungsmaterial
  • Einbau- und Bedienungsanleitung

optional bei Ausführung SK (mit Sicherheits-Kit):

Ein Hörmann Drehtorantrieb macht es deutlich komfortabler, Ihr Einfahrtsflügeltor zu bedienen. Sie müssen nicht mehr bei Regen aus Ihrem Auto aussteigen, um das Tor etwa von Hand zu öffnen. Stattdessen bedienen Sie den Torantrieb per Fernbedienung aus Ihrem Auto heraus und das Tor fährt wie von alleine auf. Dies geschieht besonders sanft, leise und ruckelfrei, sodass das Material geschont wird. Zudem läuft der Antrieb zunächst langsam an (Sanft-Start) und bremst zum Ende auch wieder allmählich ab (Sanft-Stopp), sodass abrupte Bewegungen vermieden werden.

Für viele Einfahrtsflügeltore lässt sich der oben beschriebene Komfort leicht durch den Einbau eines Hörmann RotaMatic Torantriebs realisieren. Doch es gibt auch Tore, bei denen ein solcher Antrieb nicht passt. Dazu gehören etwa Tore mit großen, meist gemauerten Torpfosten, bei denen das Torscharnier weit vor der Pfostenrückseite eingebaut wurde. Genau für solche Tore hat der Hersteller die Antriebe der VersaMatic-Reihe entwickelt, die sich auch noch bei Einbautiefen (Abstand Pfostenrückseite zu Torscharnier) von bis zu 370 mm anbringen lassen.

Der VersaMatic P ist jedoch nicht nur für große Einbautiefen geschaffen, sondern auch für besonders große Öffnungswinkel. Abhängig von der Einbausituation vor Ort und der gewählten Montageart des Torantriebs sind Öffnungswinkel von bis zu 130° möglich.

Wie alle Hörmann Torantriebe muss auch der VersaMatic-Antrieb aktuelle Sicherheitsstandards erfüllen. So verfügt dieser ebenfalls über einen eingebauten Nothalt. Stößt das Tor im laufenden Betrieb auf ein Hindernis, so bricht der Antrieb die Torfahrt ab und fährt in entgegengesetzte Richtung zurück. Dieses Zurückfahren des Torflügels, welches auch als Reversieren bezeichnet wird, soll verhindern, dass es zu ernsteren Personenschäden oder auch zu größeren Sachschäden kommt.

Durch den Einbau zusätzlicher Sicherheitseinrichtungen wie Lichtschranken oder Schließkantensicherungen lässt sich die Sicherheit im Umgang mit dem Antrieb weiter verbessern. Während der Nothalt erst bei einem Zusammenstoß auslöst, geschieht dies bei einer Lichtschranke meist schon deutlich davor. Insgesamt können am VersaMatic bis zu 3 verschiedene Sicherheitseinrichtungen angeschlossen werden. Um die Sicherheitseinrichtungen sachgerecht und gut vor Wind und Wetter geschützt in der Nähe des Antriebs installieren zu können, empfehlen wir Ihnen das Hörmann Hörmann Standsäulen-Set STL 1. Optional ist der Drehtorantrieb hier zusammen mit einem Sicherheitskit (SK), bestehend aus einer Einweg-Lichtschranke EL 301 und Warnleuchte, erhältlich.

Technische Daten

Torflügelbreite: max. 3000 mm, min. 1000 mm
Torflügelhöhe: max. 2000 mm
Torflügelgewicht: max. 300 kg
Torzyklen (auf/Zu) pro Tag / pro Stunde max. 40 / 10
für gewerblichen Bereich: Nein
Motor: 24 V Gleichstrom-Getriebemotor
Netzanschluss: 230 V – 240 V Wechselspannung
Nenndrehmoment 60 Nm
maximales Drehmoment 300 Nm
Kraftübertragung Planetengetriebe
Standby: < 1 Watt
Gehäuse: Aluminium, Zink-Druckguss und witterungsbeständiger,
glasfaserverstärkter Kunststoff
Temperaturbereich: -20 °C bis +60 °C
Schutzart Antrieb: IP 44
Schutzart Steuerung: IP 65
Endlage Tor-Zu: einstellbar durch integrierten mechanischen Endanschlag
oder durch vorhandenen Endanschlag
Endlage Tor-Auf:

einstellbar durch integrierten mechanischen Endanschlag
bzw. programmierbar (d.h. kein Endanschlag erforderlich!)

Automatischer Zulauf:

Ja, einstellbar bei aktivierter Sicherheitseinrichtung

anschließbare Sicherheitseinrichtungen: max. 3 (Wirkrichtung programmierbar!)

Flexibler Einbau mit dem VersaMatic

Der Vorteil des VersaMatic ist seine Anpassungsfähigkeit, die sich auch dadurch ausdrückt, dass sich der Antrieb je nach Einbausituation in drei verschiedenen Arten anbringen lässt. Damit lässt sich der Antrieb optimal an die unterschiedlichen Anforderungen wie z. B. an breite Torpfosten oder für einen besonders großen Öffnungswinkel anpassen.

Hörmann VersaMatic P Einbausituation

Welche der drei Montagearten zu wählen ist, hängt also vor allem von den räumlichen Gegebenheiten rund um den Torpfosten, wie etwa dessen Breite und der Einbautiefe, ab. Aber auch individuelle optische Ansprüche oder die Gewährleistung einer optimalen Erreichbarkeit der Notentriegelung können in die Entscheidung mit einfließen. Die erste Einbauart (I) ist für etwas weniger breite Torpfosten geeignet und dient hauptsächlich dem Erreichen größerer Öffnungswinkel, während die übrigen beiden (II u. III) auf sehr breite Pfeiler mit einer großen Einbautiefe von bis zu 370 mm ausgelegt sind.

Hörmann VersaMatic P Notentriegelung 

Das P beim VersaMatic P steht für Power. Die starke Variante aus der Antriebsreihe kann Torflügel bis 300 kg bewegen, wenn diese nicht länger als 3 m, nicht kürzer als 1 m und nicht höher als 2 m sind. Außerdem sollten sich die Flügel per Hand bereits leicht öffnen und schließen lassen. Das Drehmoment des Torantriebs liegt bei 60 Nm. Kurzzeitig sind Spitzenwerte von 300 Nm möglich. Mit seiner Beständigkeit gegenüber Außentemperaturen von -20 °C bis +60 °C ist er für den gesamten mitteleuropäischen Raum wie geschaffen.

Hinweise zum Einbau

Die Festlegung der Torendlagen Tor-Auf und Tor-Zu erfolgt beim VersaMatic über zwei Endanschläge, die auf der Unterseite des Antriebsgehäuses angebracht werden. Dort schränken die Beschläge den Drehradius des Motorarms ein und verhindern so, dass dieser das Tor über die Endlagen hinaus bewegt. Dementsprechend ist daher nicht zwingend ein Boden- oder Pfostenanschlag erforderlich. Trotzdem können auch diese alternativ zur Festlegung der Endposition Tor-Zu verwendet werden. Die Endlage Tor-Auf lässt sich alternativ ganz ohne Endanschlag über den Antrieb selbst programmieren.

Sind die Torflügel jedoch breiter als 1500 mm oder teilflächig gefüllt (max. 50 %), so wird ein Elektroschloss zwingend empfohlen. Dieses verhindert, dass Ihr Tor im geschlossenen Zustand vom Wind aufgedrückt wird. Für einflügelige Tore eignet sich am besten ein Hörmann Elektroschloss 24 V als Pfeilerverriegelung für Drehtore, welches eine Verriegelung über den gegenüberliegenden Torpfosten ermöglicht. Bei zweiflügeligen Einfahrtstoren sollten dagegen ein Hörmann Elektroschloss 24 V als Bodenverriegelung für Drehtore und dazu passend ein Hörmann Auflaufbock als Bodenanschlag für Drehtore verwendet werden.

Neben den in der Bedienungsanleitung beschriebenen Einstellmöglichkeiten gibt es bei den Drehtorantrieben der neuen Generation Zusatzeinstellungen wie zum Beispiel die Erhöhung der Geschwindigkeit, die sich über ein Zusatzmenü einstellen lassen. Diese werden in einer zusätzlichen Anleitung für die „Erweiterten Menüs“ zusammengefasst, die allerdings ausdrücklich nur Sachkundigen zugänglich gemacht werden darf. Das Problem ist, dass es sich hierbei um sicherheitsrelevante Einstellungen handelt, deren Fehlbedienung durchaus zu Personen- oder Sachschäden führen kann. Daher sind bestimmte Fachkenntnisse sowie Kraftmessungen erforderlich, damit die gesetzlich vorgeschriebenen Maximalkräfte nicht überschritten werden.

Bitte beachten Sie: Vor dem Einbau eines Drehtorantriebs sind auch die maximal zulässigen Torblattfüllungen (ca. 30 bis 50 %) unter Beachtung der Windlasten vor Ort zu berücksichtigen. Vollflächig beplankte Tore erfüllen nicht die Anforderung der DIN EN 13241 und sind daher ausdrücklich für eine Automatisierung ungeeignet.

Bedienung über 868 MHz BiSecur Funk

Auf der Steuerungsplatine des VersaMatic P befindet sich serienmäßig ein eingebauter 868-MHz-BiSecur-Funkempfänger. Dieser verfügt über insgesamt 5 Kanäle, womit sich die Funktionen Impuls, Teilöffnung/Gehflügel, Hofbeleuchtung (über Optionsrelais), Fahrbefehl Tor-Auf und Fahrbefehl Tor-Zu bedienen lassen. Der Empfänger ist zudem durch eine 128-Bit-Verschlüsselung gut vor jeglicher Manipulation und Fremdzugriff geschützt.

Passend zum Funkempfänger wird bei dem Einfahrtstorantrieb ein Hörmann Handsender HSE 4, BiSecur, Struktur komplett schwarz mitgeliefert. Mit den vier verfügbaren Tasten lassen sich bis zu vier verschiedene Funktionen an einem Torantrieb bedienen. Alternativ können Sie, wenn jeweils nur eine Funktion verwendet wird, aber auch bis zu vier verschiedene Antriebe mit diesem Handsender steuern.

Der Funkempfänger verfügt über einen Speicher für bis zu 150 Handsendertasten, sodass sich problemlos auch mehrere Fernbedienungen daran anlernen lassen. Bei der Auswahl neuer Handsender ist lediglich zu beachten, dass diese ebenfalls zum Funkstandard 868 MHz BiSecur kompatibel sind. Für diesen gibt es unter anderem den Handsender HS 5, der neben den vier Funktionstasten über eine fünfte Statustaste verfügt. Diese ermöglicht es, die Torposition, also ob die Einfahrt geöffnet oder verschlossen ist, abzufragen.

Außer Handsendern gibt es von Hörmann noch weiteres Funkzubehör, welches mit dem 868-MHz-BiSecur-Funkstandard arbeitet. Der Vorteil an solchem Zubehör ist, dass es sich wie ein Handsender ganz einfach am Torantrieb anlernen lässt und anschließend sofort verwendet werden kann. Eine aufwendige Verkabelung, wie sie bei herkömmlichen Eingabegeräten erforderlich ist, wird bei Funkgeräten nicht gebraucht. Hier im Shop sind z. B. Funk-Codetaster, Funk-Fingerleser und Funk-Innentaster erhältlich.

Hinweis: Der Funkempfänger des VersaMatic P ist ausschließlich nur für 868-MHz-BiSecur-Zubehör geeignet. Älteres Zubehör, das noch mit 868 MHz Festcode arbeitet ist dagegen nicht kompatibel und funktioniert daher auch nicht. Dies gilt zudem für Zubehör mit 433 MHz BiSecur, das zwar ebenfalls eine BiSecur-Verschlüsselung nutzt, aber aufgrund der anderen Frequenz inkompatibel ist.

Per Smartphone und App steuern

Beim BiSecur-Funkstandard kann die Funkkommunikation immer in beide Richtungen erfolgen. Dies bedeutet, dass der Handsender bei jeder Interaktion auch eine Rückmeldung vom Torantrieb erhält. Diese Rückmeldefähigkeit wird unter anderem auch von der Fernbedienung HS 5 für die Statusabfrage genutzt. Der BiSecur-Funk kommt allerdings auch bei denen von Hörmann entwickelten Smarthome-Systemen zum Einsatz. Von diesen erschien zunächst das Hörmann BiSecur Gateway LAN / WLAN, welches es erstmals ermöglichte die Torantriebe auch per Smartphone zu bedienen. Die Kommunikation zwischen dem Gateway und den Antrieben erfolgte dabei über BiSecur-Funk, während es die Befehle vom Handy über WLAN erhielt.

Torsteuerung per Smartphone-App

Aktuell ist das BiSecur-Gateway nicht mehr lieferbar, da es inzwischen durch dessen Nachfolger den Hörmann Basiswürfel homee Brain ersetzt wurde. Dieser bietet die gleichen Funktionen, die es ermöglichen den Torantrieb über eine Handy-App zu bedienen oder auch zu überwachen. Hinzu kommt aber die Möglichkeit, über Erweiterungswürfel Smarthomegeräte anderer Funkstandards wie z. B. smarte Lampen oder Heizungsthermostate zu steuern.

Eine weitere Möglichkeit, den VersaMatic P Torantrieb per Smartphone zu bedienen, besteht darin, diesen über ein spezielles Smarthome-Gateway in ein bestehendes Smarthome-System einzubinden. Der Anschluss dieser Module erfolgt jeweils über den auf der Steuerungsplatine vorhanden Bus-Anschluss. Mit einem solchen Modul ist es möglich, den Antrieb über die App oder auch über weitere Komponenten des jeweiligen Systems zu bedienen. Derzeit werden Gateways für die Systeme HomeMatic IP, Tydom DeltaDore und Apple Homekit angeboten. Ein viertes Modul für KNX ist dagegen leider nicht am VersaMatic verwendbar, da dieser keinen HCP 2 Bus besitzt.

Für welche Einbausituationen wird ein VersaMatic Antrieb empfohlen?

Drehtorantriebe von Hörmann sind für viele Einfahrtstore und deren Einbausituationen geeignet. Dennoch gibt es Bedingungen, bei denen sich ein Antrieb nur eingeschränkt oder sogar gar nicht einbauen lässt. Dazu gehören etwa Torflügel mit Füllung oder auch stark beengte Einbauverhältnisse. Daher ist es immer sinnvoll zu hinterfragen, ob am eigenen Einfahrtstor ein Torantrieb möglich ist und wenn ja, welches Modell optimal passt. Dies gilt insbesondere auch beim VersaMatic P Antrieb, welcher selbst für bestimmte schwierige Einbausituationen vorgesehen ist. Doch der Torantrieb hat gegenüber der RotaMatic-Reihe auch gewisse Nachteile. So benötigt er aufgrund seines Gelenkarms wesentlich mehr Platz seitlich der Torpfosten. Außerdem ist der Antrieb wegen des verwendeten Planetengetriebes deutlich schwerer, was vor allem den Einbau erschwert. Bevor Sie sich für einen Torantrieb für Ihr Einfahrtsflügeltor entscheiden, sollten Sie die folgenden Parameter berücksichtigen.

1) Füllung/Sichtschutz

Gemäß der Europanorm DIN EN 13241 dürfen Drehtorantriebe nur an Einfahrtstoren eingebaut werden, deren Torflügel nicht mehr als zu 30 bis 50 % gefüllt sind. Als Füllung versteht man alle Bereiche, die nicht winddurchlässig sind. Dazu zählen auch der Rahmen oder Gitterstreben; es geht hier aber vor allem um füllende Elemente, die zwecks Sichtschutz angebracht werden. Dies sind z. B. Bretter, Planken, Planen, Platten und Folien. Offene Gittertore oder auch Stabmattentore ohne Sichtschutz sind aufgrund ihrer geringen Füllung gut für den Einbau eines Torantriebs geeignet. Bei vollflächigen Holztoren ist dagegen der Einbau unzulässig und daher nicht möglich.

Die Schwachstelle bei gefüllten Torflügeln ist vor allem deren größere Windlast. Da der Wind kaum durch das Tor hindurchwehen kann, entstehen dabei Kräfte, die den Betrieb des Torantriebs erheblich beeinträchtigen können. Oft wird etwa beobachtet, dass ein zu starker Wind immer wieder den Nothalt des Antriebs auslöst. Bei entsprechender Windstärke würde man somit das Tor kaum noch bewegen können, da der Motor immer wieder abbrechen würde. Aber auch die dauerhaften Belastungen durch die Krafteinwirkung auf Tor und Antrieb verkürzen deren Lebensdauer. Um diesem Effekt entgegenzuwirken, wird bereits bei teilflächig gefüllten Toren der Einbau eines Elektroschlosses empfohlen. Generell werden bei Hörmann Schäden aller Art, die bei Torflügeln mit einer Füllung von über 50 % auftreten, nicht über die Garantie abgedeckt, da es sich hierbei immer um einen nicht sachgemäßen Einbau eines Antriebs handelt.

2) Abmessungen zwischen Torpfosten und Torscharnier

Gerade die räumliche Situation rund um die Torpfosten ist entscheidend dafür, ob sich ein RotaMatic realisieren lässt oder ob man doch besser auf einen VersaMatic P Antrieb ausweicht. Wichtig sind hierbei der horizontale Abstand zwischen dem Drehscharnier des Torantriebs und dem Torscharnier (B-Maß) sowie der vertikale Abstand zwischen dem Torscharnier und der dem Grundstück zugewandten Pfeilerrückseite (Einbautiefe, e-Maß). Diese Werte werden vor allem von den Abmessungen der Torpfosten bestimmt. Bei dünnen Stahlpfosten, die meist eine kleine Einbautiefe aufweisen, kann der Antrieb oft nur mit einem geringen B-Maß angebracht werden. Breite gemauerte Torpfosten können dagegen auch große Einbautiefen aufweisen. Zusätzlich ergeben sich hierbei mehr Möglichkeiten den Torantrieb an deren Rückseite anzubringen, sodass der B-Wert relativ variabel ist.

Ein VersaMatic P Drehtorantrieb erfordert je nach Montageart ein B-Maß von mindestens 115 mm, 135 mm oder 215 mm. Lassen sich entsprechende Werte nicht realisieren, so ist die jeweilige Einbauart nicht möglich. So ist dieser Torantrieb für die meist schmalen Torpfosten von Stabmattentoren eher ungeeignet. Die gilt vor allem bei besonders geringen Abmessungen von 100 x 100 mm oder noch darunter.

Der Vorteil des VersaMatic P liegt klar in der maximal zulässigen Einbautiefe von bis zu 370 mm. Ist das e-Maß dagegen eher gering oder auch negativ (Torscharnier liegt vor dem Pfosten), so lassen sich mit diesem Antrieb auch Öffnungswinkel von bis zu 130° realisieren. Liegt aber weder eine zu große Einbautiefe vor noch sollen große Öffnungswinkel erreicht werden, so wird eher ein RotaMatic Antrieb empfohlen. Dieser ist in vielen Standardeinbausituationen leichter zu installieren. Zudem sind für diesen auch Spezialbeschläge wie der Pfeilereckwinkel erhältlich, mit welchen sich der Antrieb auch an sehr schmalen Pfeilern anbringen lässt.

3) Räumliche Umgebung des Drehtores

Neben den Abmessungen des Torpfostens selber ist auch dessen räumliche Umgebung mit entscheidend, welcher Antrieb besser geeignet ist. Möchte man z. B. einen großen Öffnungswinkel erreichen, so muss seitlich ausreichend Fläche vorhanden sein, wo sich das Tor hinbewegen kann. Beim VersaMatic kommt es zudem zu einem erhöhten Platzbedarf direkt neben den Pfeilern, da dessen Knickarm im geöffneten Zustand bis zu 50 cm seitlich vom Antrieb herausragen kann. Ist dieser Platz nicht vorhanden, etwa weil direkt neben dem Pfosten eine Mauer ist, so kann der Gelenkarm-Antrieb hier nicht realisiert werden.

Ist in derart beengten Einbauverhältnissen zusätzlich noch die Einbautiefe zu groß, so lässt sich der VersaMatic Antrieb nur mit Hilfe eines Gleitarm-Sets einbauen. Mit diesem wird der Gelenkarm durch einen Gleitarm inkl. Gleitschiene ersetzt, der sich durch einen deutlich geringeren seitlichen Platzbedarf auszeichnet. Der Nachteil des Gleitarms liegt bei den relativ geringen Öffnungswinkeln, die sich damit erreichen lassen.

Optional erhältliches Zubehör für VersaMatic P Drehtorantriebe:

Varianten: 4512868 | 4512868-SK | 4512869 (4005954569944) | 4512869-SK

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