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Garagentore per HomeLink steuern

homelink-garagentoroeffner

In den meisten neuen Fahrzeugen ist eine HomeLink Steuerung integriert, die mit verschiedenen Hörmann Produkten kompatibel ist. Bei HomeLink handelt es sich hier um ein weltweit zuverlässiges System zur drahtlosen Funkfernsteuerung, das in verschiedenen Fahrzeugmodellen verwendet wird. Per Knopfdruck können Garagentore, Zufahrten zum Grundstück oder die Beleuchtung geregelt werden. Optisch elegant fügt sich HomeLink in den Innenraum von Fahrzeugen ein und bietet drei Tasten für unterschiedliche Funktionen. So lässt sich beispielsweise auch die Alarmanlage vom Auto aus steuern.

Welche Garagentoröffner sind geeignet?

Die älteren Hörmann Antriebssysteme sind mit HomeLink kompatibel. Dabei verwendet Hörmann die Sendefrequenz von 868 MHz und setzte in seiner Funktionsweise eine Software-Version von 7.0 bei HomeLink voraus. Das passende Funkzubehör auf dieser Frequenz ist an blauen Tasten zu erkennen. Zubehör für andere Funksysteme sind an anderen Tastenfarben zu erkennen. Handsender mit grünen Tasten arbeiten auf einer Sendefrequenz von 27 MHz. Die Modelle mit grauen Tasten verwenden die Frequenz von 40 MHz und die Handsender mit orangenen Tasten eine Frequenz von 433 MHz.

Seit 2016 werden 27 MHz und 40 MHz von HomeLink nicht mehr unterstützt. Garagentoröffner mit den genannten Frequenzen lassen sich daher nicht mehr über diese Funktionstasten bedienen. Weiterhin nutzen können Sie jedoch die HomeLink-Tasten für Garagentorantriebe mit 868 MHz (Festcode) sowie mit 433 MHz (Festcode) und 433 MHz Rolling Code

Geeignete Torantriebe sind solche, die ab Werk über einen Funk-Empfänger verfügen, der mit HomeLink kompatibel ist. Dazu zählen  unter anderem Hörmann Garagenöffner EcoStar Liftronic 500, 500 RC, 700, 800 (433 MHz/433 MHz Rolling Code) sowie SupraMatic und ProMatic Serie 2 und 3 mit 868 MHz (Festcode, blaue Tasten). Außerdem lassen sich die Einfahrtstorantriebe RotaMatic/P (bis 06/2012) und LineaMatic/P/H (bis 06/2012) mit den Funktionstasten ansteuern.

HomeLink Empfänger

Sollte der Antrieb keinen passenden Funkempfänger für das System haben, können Sie diesen mit einem externen Funkempfänger ersetzen. Bei Hörmann zählen dazu die anschließbaren Funkempfänger, die über 868 MHz Festcode oder 433 MHz bzw. 433 MHz Rolling Code kommunzieren. 

Eine Liste, welche Torantriebe, Empfänger und Handgeräte mit dem HomeLink-System funktionieren, gibt es auf der Internetseite des Anbieters.

Praktisch ist hier, dass kein extra Handsender mehr im Auto verwendet werden muss. Die Tasten zum Öffnen der Garage oder zum Steuern des Lichtes sind nahtlos im Auto integriert und je nach Modell in einer angenehmen Position angebracht, beispielsweise an der Sonnenblende oder in der Mittelkonsole. Die jeweilige Codierung und Programmierung ist vom Fahrzeugtyp abhängig. 

Sind die BiSecur-Empfänger und -Antriebe HomeLink-kompatibel?

Es besteht eine Inkompatibilität mit der BiSecur-Technologie. Grundsätzlich ist es so, dass aktuelle Hörmann Torantriebe mit BiSecur-Empfänger ausdrücklich nicht per HomeLink steuerbar sind. Der BiSecur-Funkcode ist nicht mit HomeLink kompatibel, sodass ein externer Funkempfänger angeschlossen werden muss. Diese Inkompatibilität gilt sowohl für den Funkstandard 868 MHz BiSecur als auch für den neuen Funkstandard 433 MHz BiSecur.

Antriebe mit BiSecur dennoch via HomeLink bedienen?

Haben Sie sich an die Funktionstasten im Auto so gewöhnt, dass Sie sie auch beim neuen Hörmann Torantrieb HomeLink nutzen möchten, empfehlen wir Ihnen folgende Vorgehensweise: Für HomeLink benötigen Sie einen externen 868-MHz-Festcode-Empfänger. Zudem muss der entsprechende BiSecur-Handsender auf den Festcode 868 MHz umgestellt werden oder Sie verwenden einen gewöhnlichen 868-MHz-Handsender, der an seiner blauen Tastenfarbe zu erkennen ist. Der Handsender muss im Folgenden am externen Empfänger 868 MHz angelernt werden. Danach muss der Funkcode der Handsendertaste, welche am externen Empfänger eingelernt wurde, an die HomeLink®-Software vererbt werden.

Eine genaue Anleitung, wie Sie an aktuellen Hörmann Garagentoröffnern HomeLink verwenden können, erfahren Sie in dem Beitrag Torantrieb SupraMatic in HomeLink einbinden.

Was ist HomeLink eigentlich?

Ob für BMW, Mercedes, Tesla, Porsche, VW oder Audi, Homelink finden Sie schon seit vielen Jahren in den Fahrzeugen. Vor allem im Premium-Segment sind die Funktionstasten I, II und III verbaut.

HomeLink: Funktionstasten I, II, IIIDie Funktionstasten I, II, III weisen auf HomeLink hin

Drücken Sie auf die Tasten, öffnet sich Ihr Garagentor – insofern Sie sie zuvor mit Ihrem Garagenöffner gekoppelt haben. Dazu sollte Ihre Fernbedienung an die entsprechende Taste den Funkcode vererben, den Sie für die Bedienung Ihres Garagentoröffners programmiert hatten. Zudem muss die Taste die Funkstandards unterstützen, sodass eine Kommunikation mit Ihrem Handgerät überhaupt möglich ist. Doch was ist diese Taste eigentlich? Einfache Antwort: eine weitere Fernbedienung die – und das ist das Besondere – verschiedene Funkstandards unterstützt.

Programmierung/Vererbung

Mit HomeLink nutzen Sie einen Universalsender, der im Auto fest eingebaut ist und über das Fahrzeug mit Energie versorgt wird. Was Sie von dem System sehen, ist das Bedienfeld (Taste). Der Sender bzw. das Steuergerät befindet sich im Inneren des Autos, zumeist an der Frontseite (nahe Stoßstange). Wenn Sie den Funkcode Ihres Handgeräts auf HomeLink programmieren (vererben) möchten, wird Ihnen die Bedienungsanleitung sagen, dass Sie Ihre Fernbedienung dicht vor die Frontseite Ihres Fahrzeugs halten müssen. Denn das eigentliche Herz des Systems befindet sich vorn in Ihrem Wagen – je nach Marke und Fahrzeugtyp.

Sie benötigen keine Batterie, und verlieren können Sie die Fernbedienung auch nicht. Um mit HomeLink Garagentore zu öffnen, genügt es, die Zündung einzuschalten. Den Motor müssen Sie dafür nicht starten. Je nach Frequenz und Kooperation lässt sich das System für Torantriebe von verschiedenen Herstellern und Marken verwenden.

HomeLink nachrüsten: Hat Ihr Auto kein HomeLink, können Sie das System nachrüsten. Es wird angeboten als Set aus Bedienfeld und Steuergerät. Beide Komponenten bringen Sie im Innenraum Ihres Wagens an passender Stelle an und verbinden sie durch die entsprechenden Anschlussleitungen mit der Elektronik des Autos. Das Bedienfeld wird bevorzugt ins Armaturenbrett integriert, das Steuergerät kann zum Beispiel im Dachhimmel eingebaut werden. Bedenken Sie beim Nachrüsten, dass das Steuergerät mit Energie versorgt werden muss, damit es funktioniert. Schließen Sie es daher am Bordnetz an.

Bildnachweis: Moose - stock.adobe.com

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