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Handsender: Welche Reichweite hat das Funksystem?

Wer sein Garagentor mit einem Handsender öffnet, fragt sich häufig, wie weit denn eigentlich die konkrete Reichweite des Funksystems ist. Denn die Angaben der Hersteller decken sich nicht immer mit den tatsächlichen Funkreichweiten vor Ort. Das liegt vorrangig am Einbauort des Senders. Denn es gibt Materialien, die einen großen Einfluss auf die Reichweite der Funksignale ausüben. So sind Garagenwände, das Tor selbst und das Blech des Autos verantwortlich für eine Abschwächung des Signals. Die eigentliche Reduzierung des Signals wird allerdings durch die Materialart und die Dicke der Wände beeinflusst. Auch Feuchtigkeit im Gemäuer absorbiert die Energie der Funkwellen. Insgesamt richtet sich die letztliche Reichweite des Funksignals dann nach der Summe der abschwächenden Begebenheiten. Tatsächlich lässt sich die Reichweite nur abschätzen und in einem Praxistest ausmessen. Physikalisch nimmt die Energie von ausgesendeten Funkwellen auch in einer idealen Umgebung nach kurzer Entfernung ab. Eine Besonderheit neben der Abschwächung der Funksignale ist die Reflexion, die bei metallischen Materialien auftreten kann. Bei solchen Materialien werden die Wellen reflektiert und dahinter entsteht ein sogenannter Funkschatten. Das heißt für den Alltag, dass Empfänger, die sich hinter Metall befinden, nur sehr schwer angesteuert werden können. Wer also den Einbau eines Funksystems plant, um sein Garagentor bequem zu öffnen, sollte auf diese Faktoren achten. Wichtig sind dabei die Abstände zu den Einrichtungen, die das Funksignal negativ beeinflussen. Indem man Störquellen schon bei der Installation beachtet, funktioniert die Bedienung des Antriebs einwandfrei. Schließlich empfehlen wir ein Hörmann Test-Set, mit dem sich diese Eventualitäten ausschließen lassen.

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