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Was mindert die Reichweite der Funkübertragung?

Die Feldreichweite gibt an, wie weit eine Funkübertragung reichen kann, wenn ihr keine Hindernisse im Weg stehen. Die Reichweite steht in Abhängigkeit zu den Gegenständen, die zwischen dem Sender des Signals und dem Empfänger geraten können. Hier können Fahrzeuge, Mauern und Pflanzen hinderlich sein. Wenn die Feldreichweite bekannt ist, kann der Montageort für den Empfänger sowie der Einsatzort des Senders, zum Beispiel des Handsenders, bestimmt werden. Das Funksignal des Senders kann durch verschiedene Medien hindurch unterschiedlich stark reduziert werden. Verschiedene Stoffe wie Ziegel, Metall oder Glas mindern das Signal auf eine vielfältige Art. Die stärkste Abminderung verursacht eine Metallwand. Diese sorgt für ein sehr schwaches Signal, wenn es überhaupt das Metall durchdringen sollte. Holz hingegen ist ein sehr durchlässiges Medium. Ziegel und Kunststoff mindern zwar das Signal ab, lassen es aber dennoch durch, sodass der Empfänger erreicht werden kann. Beton mit Stahlarmierung ist der zweitundurchlässigste Stoff. Muss der Empfänger eines Funksenders also hinter einer Wand angebracht werden, sollte man zuvor prüfen, ob das Material überhaupt noch durchlässig für das Signal ist. Auch der Winkel, in dem die Funkübertragung auf ein Hindernis stößt, hat Auswirkung auf die Senderreichweite. Hierbei zu beachten sind drei wesentliche Bedingungen:
  • Die Strecke zwischen Sender und Empfänger sollte möglichst kurz und gerade gehalten sein. Je schräger, desto schwieriger wird es, dass das Signal übertragen wird. Gerade beim Senden durch Wände ist eine geradlinige Verbindung zu berücksichtigen.
  • Menschen, Pflanzen und Tiere behindern das Signal unter Umständen. Auch Armierungen oder Fußbodenbeläge sowie Eisengitter wirken störend für die Funkübertragung.
  • Antennen, Mobiltelefone und elektronische Geräte mindern ebenfalls die Übertragungen. Diese sollten sich daher möglichst wenig in der Nähe des Empfängers und Senders aufhalten.

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