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Wie wichtig ist die Bodenverriegelung bei RotaMatic Drehtorantrieben?

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Der RotaMatic Drehtorantrieb von Hörmann eignet sich für Drehtore mit einem oder zwei Flügeln. Die maximalen Abmessungen für einen Flügel liegen hier bei 2,5 Metern in der Breite und bei 2 Metern in der Höhe. Außerdem bewegt der Antrieb ein Maximalgewicht von 220 Kilogramm je Torflügel. Je größer das Tor, desto leistungsfähiger muss der passende Antrieb sein. Modelle mit dem Zusatz P bewegen fast das doppelte Flügelgewicht und besitzen noch mehr Kraft. Neben der Bewegung des Tores kommt es als zweiten Punkt auf den Sicherheitsaspekt an. Hörmann bietet für alle Drehtorantriebe eine passende Bodenverriegelung mit einem Elektroschloss. Sie schützt vor unbefugtem Zutritt und hält das Tor im geschlossenen Zustand.

Nicht nur als Diebstahlsicherung notwendig

Das passende Elektroschloss bietet dem Torbesitzer zusätzliche Sicherheit, da die Flügel nicht einfach aufgedrückt werden können. Dies muss nicht zwingend unter Einfluss einer außenstehenden Person geschehen. Relativ große Torflügel bieten auch dem Wind eine entsprechende Angriffsfläche. Bei hoher Windstärke ist es ein Leichtes, ein Drehtor ohne zusätzliches Schloss aufzudrücken. Bodenverriegelung mit Elektroschloss und Auflaufbock Hörmann empfiehlt: Alle Drehtore mit einer Flügelbreite ab 1.500 mm sollten auf ein Elektroschloss zur Bodenverriegelung zurückgreifen. Als zweiten Punkt kommt es auf die Füllung der Torflügel an. Manche Tore besitzen aus rein optischen Gründen eine teilflächige Füllung. Damit wird Außenstehenden ein Blick in den Hof deutlich erschwert. Allerdings sind die Tore mit Füllung noch anfälliger für Wind. Besteht der Flügel aus einzelnen Gitterstäben, gleitet der Wind problemlos hindurch und übt keine große Krafteinwirkung aus. Je mehr Füllung am Tor vorhanden ist, desto mehr drückt der Wind hier dagegen. Ein Schloss sollte spätestens dann angebracht werden, wenn die Flügel bis zu 70 Prozent gefüllt sind. Auch bei kleineren Torflügeln ohne Füllung sorgt das Schloss für die nötige Sicherheit.

Funktionsweise und Montage des Elektroschlosses

Das Elektroschloss von Hörmann wird mit einer Steuerspannung von 24 Volt angeschlossen. Es lässt sich einfach bei bestehenden Toranlagen nachrüsten oder ist direkt mit dem RotaMatic-Antrieb zu bestellen. Die Montage erfolgt bei einflügeligen Drehtoren beispielsweise am Pfeiler oder am Boden. Ist der Boden zu hart, entscheiden sich viele Torbesitzer für den Pfeiler. Bei zweiflügligen Drehtoren muss die Verriegelung grundsätzlich in der Mitte auf dem Boden sein. Das Schloss selbst ist mit der Steuerung vom Torlauf gekoppelt und lässt sich problemlos mit dem Handsender geöffnet.

Optimal ergänzt mit dem Auflaufbock

Passend zum Elektroschloss gibt es bei Hörmann den Auflaufbock. Er ist für eine Verriegelung am Boden zwingend erforderlich und nur in Kombination mit dem Schloss zu verwenden. Er übernimmt die Arretierung der Torflügel und komplettiert die Sicherheitsvorkehrungen am Drehtor. Seine Bauweise ist äußerst stabil und weist die jeweiligen Aussparungen für die Flügel der Tore auf. Die Montage erfolgt unter dem Flügel und unter dem Elektroschloss. Dabei ist die Auflauffläche 25 mm hoch, wobei der höchste Punkt des Anschlags bei 40 mm liegt. Sie müssen den Auflaufbock speziell an ihre Toranlage anpassen und notfalls mit speziellen Unterlegplatten arbeiten. Sie sind jeweils 3 mm dick und heben den Auflaufbock auf die gewünschte Höhe an. Über die Drehbewegung rasten die Torflügel im Auflaufbock ein und werden dann vom Elektroschloss abgesichert.

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