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Die Funksysteme für Garagentore von Hörmann

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Das Garagentor zu öffnen und zu schließen gehört schon längst zur alltäglichen Routine – Gedanken über die Technik dahinter machen wir uns selten, beziehungsweise nie. Doch was das Thema Funktechnik angeht, ist es gar nicht so verkehrt, ein grundlegendes Verständnis der Funktionsweise von Funksystemen zu haben. Denn mit diesem Wissen gelingen eine optimierte Planung und Montage der Funkstrecken und somit eine verbesserte Funkreichweite.

Die Grundlagen der Funktechnik

Die Grundlagen der Funktechnik Mittels Funktechnik werden verschiedene Signale drahtlos über elektromagnetische Wellen sicher übertragen. Diese elektromagnetischen Wellen sind Schwingungen eines elektromagnetischen Feldes, die sich kugelförmig in Lichtgeschwindigkeit ausbreiten. Bei Hörmann werden unterschiedliche Funksysteme genutzt, die auf verschiedenen Sendefrequenzen arbeiten. Ersichtlich wird die jeweils verwendete Sendefrequenz über die Tastenfarbe oder durch die Farbe der Sende-LED an der Fernbedienung. Aufgrund der unterschiedlichen Sendefrequenzen sind die einzelnen Hörmann Handsender auch nicht untereinander kompatibel. Ausgesandte Funkwellen haben nur eine begrenzte Energie, die bereits nach kurzer Entfernung abnimmt. Dies liegt an verschiedenen Einflüssen, denen die Funkwellen auf ihrem Weg zum Empfänger unterliegen. Diese können das Signal schwächen, umlenken, drehen, auslöschen oder auch verstärken. Man spricht hier auch von Absorption, Reflexion, Polarisation und Interferenz. Daher ist es für eine verbesserte Funkreichweite immer vorteilhaft, wenn zwischen Sender und Empfänger möglichst wenig Störfaktoren existieren.

Funksysteme im Einsatz

Funksysteme im Einsatz Funksteuerungen bieten einerseits einen gewissen Komfort für den Anwender, andererseits zeigen sie sich auch bei schwierigen Installationssituationen besonders effektiv und flexibel. Sie werden zum Beispiel eingesetzt, wenn sich das Verlegen von Kabelverbindungen zwischen den einzelnen Komponenten als zu kompliziert erweist oder eine flexible Reichweite in Bezug auf die Bedienung erforderlich oder erwünscht ist. Zu funkgesteuerten Komponenten zählen beispielsweise Garagentore, Hallentore oder Einfahrtstore, Haustüren, Fenster, Licht und Heizungen. Bei Hörmann werden Ihnen unterschiedliche Funksysteme zur Bedienung von Garagentoren oder Gartentoren geboten. Zudem lassen sich auch Haustüren oder andere elektrische Verbraucher mit den Funkkomponenten ausstatten. Die Hörmann Funksysteme unterscheiden sich in Sendeeinheit und Empfangseinheit. Die Sendeeinheit schickt dabei ein verschlüsseltes Funksignal an den Empfänger, sodass das Öffnen oder Schließen eines Tores in Gang gesetzt wird. Dies geschieht bei der Empfangseinheit, welche das codierte Funksignal aufnimmt und es in einen Steuerbefehl umwandelt.

Die Planung und Montage der Hörmann Funksysteme

Die Planung und Montage der Hörmann Funksysteme Da die Installation der Hörmann Funksysteme recht einfach ist, können Sie sie mit etwas handwerklichem Geschick selbst durchführen. Aufgrund der einflussstarken örtlichen Begebenheiten und umliegenden Materialien gibt Hörmann lediglich Richtwerte in Bezug auf die funktionierende Reichweite an und nennt bei jedem Funksystem Hinweise zur bestmöglichen Installation. Eine freie Funkübertragung ohne Hindernisse ist nur in seltenen Fällen gegeben, doch sollten möglichst große Abstände zu verschiedenen Einrichtungen gehalten werden, um die Reichweite und Signalqualität zu verbessern. Daher sollten Sie bei der Montage auf folgende Punkte achten:
  • Berücksichtigen Sie bei der Planung alle Störfaktoren und führen Sie vor Montage einen Funktionstest durch, zu dem sich Sender und Empfänger in ihrer endgültigen Montagesituation befinden.
  • Reduzieren Sie Gegenstände und Materialien, die zwischen Sender und Empfänger stehen.
  • Vermeiden Sie metallische Gegenstände und Komponenten auf der Funkstrecke.
  • Halten Sie einen möglichst großen Abstand zwischen den Funkelementen und anderen elektronischen Verbrauchern, Stromleitungen, Lampen und Handys.
  • Beachten Sie die vorhandenen Wandstärken.
  • Vermeiden Sie metallbedampftes Wärmeschutzglas, Dämmwolle mit einer Alu- oder Metallfolienbeschichtung, feinmaschige Fußbodenheizungen und metallbedampfte Trittschallschutze.
  • Das beste Funksignal nach draußen hat der Handsender im Auto auf Höhe der A-Säule des Wagens.

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